Das sich aufbauende Krisenpotential ist heute viel schlimmer als der schwarze Freitag 1929 mit der folgenden Weltwirtschaftskrise. Ludwig Erhards „Der Staat solle in die Produktion eingreifen und die Wirtschaft besser lenken“ ist unser Kernthema: Die Pflicht zu regieren. „Wie der Staat dies tun solle, erklärt Erhard aber nicht“, dieses Instrumentarium ist im Buch „Calculation ERROR“ ausgearbeitet und in unserem Parteiprogramm dargelegt. Mit dem Konzept des Volkskapitalismus versuchte Ludwig Erhard eine freiere und gleichere Gesellschaft zu schaffen. Seine Vorstellung der breiten Vermögensbildung begründete Erhard wie folgt: Wenn schon mit der Entfaltung der modernen Technik eine Konzentration der Produktionsmittel unvermeidlich ist, dann muss dieser Prozess ein bewusster und aktiver Wille zu einem breit gestreuten, aber echten Miteigentum an jenem volkswirtschaftlichen Produktivkapital entgegengesetzt werden. Der heutige Aktienmarkt mit Highspeedtrading und extremer Blasenbildung, angefacht durch die Wirtschaftsblockade und dem dadurch extrem niederen Zinsniveau, ist für diesen Volkskapitalismus völlig ungeeignet. Mein Ansatz seit 1991: Wohneigentum mit Energieproduktion für den Eigenbedarf inklusive Mobilität und Energieverkauf. Maßnahmen, um auch den ärmeren 50% der Bevölkerung solche Vermögensbildung zu ermöglichen. |