Die Gefahr einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung
Wir müssen alles daran setzen „Die Grenzen des Wachstums“ nicht zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden zu lassen.
Auf einem Rettungsboot sind 2 Schiffbrüchige. Sie haben 20 Liter Wasser, 10 kg Notrationen und die Ruder an Bord.
- Der Optimist: Wir sind 300 km von der Küste entfernt, mit unseren Vorräten werden wir es schaffen die Küste in 10 Tagen zu erreichen.
- Der Pessimist: Wir werden alle sterben. Wir sind zum Tode verurteilt. Wir haben keine Chance unserem Schicksal zu entkommen.
Der Optimist versucht den Pessimisten zu beruhigen, auf bessere Gedanken zu bringen, er redet ihm gut zu. Doch der Pessimist ist nicht zu überzeugen. Ganz im Gegenteil, er will den Optimisten davon überzeugen, dass er und nur er Recht haben kann. So ein Irrsinn, 300 km auf dem offenen Meer in einem winzigen Rettungsboot rudern, es ist doch unfassbar, was für einen Blödsinn der Optimist brabbelt.
In der Nacht als der Optimist tief schläft, wirft der Pessimist den Kanister mit den 20 Liter Wasser, die 10 kg Notrationen und die Ruder ins Meer. Am nächsten Tag in der Früh schreit der Pessimist:
„Ha, Du Irrer mit Deinen Überlebensphantasien. Wir haben kein Wasser, keine Nahrungsmittel und auch kein Ruder, willst Du noch immer behaupten wir könnten die 300 km entfernte Küste lebend erreichen?“
- Der Optimist: Wir haben eine grenzenlose Zukunft vor uns. Wie können dauerhaft WeltWeiten Wohlstand schaffen. Wir müssen nur unser Energiesystem ändern. Von 300 Tonnen Öl, Gas und Kohle pro Kopf und Lebenszeit hin zu 3 Tonnen Energietechnik die wir für eine sehr lange Zeit alle paar Jahrzehnte recyceln werden.
- Der Pessimist: Nachhaltige Entwicklung ist eine unsinnige Vokabel wie friedlicher Krieg. Es gibt keine Entwicklung mit Nachhaltigkeit. Und was die grüne Industrie angeht, das ist reine Phantasie. Es gibt die Idee, das Bruttoinlandsprodukt vom Energieverbrauch zu entkoppeln. Dafür gibt es überhaupt keine empirische Evidenz. Überall dort, wo das Bruttoinlandsprodukt hochgeht, geht auch der Energieverbrauch hoch.
Erneuerbare Energie? Recycling? Davon will der Pessimist nichts hören, das hat in seinem Weltbild keinen Platz. Das würde seine schaurigen Untergangsphantasien genauso stören, wie die 20 Liter Wasser und 10 kg Notrationen an Bord des Rettungsboots.
Dieser Pessimist hat einen Namen: Dennis Maedows, Co-Autor von „Die Grenzen des Wachstums“. Dies ist ein Zitat aus der FAZ- Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 4. Dezember 2012
Die Arbeitsmethode der Pessimisten
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- Der Optimist: Elektroautos ermöglichen uns eine saubere Mobilität.
- Der Pessimist: Elektroautos sind Dreckschleudern. Wenn der Strom aus einem Braunkohlekraftwerk kommt, sind 23 kWh/100 km 253 g CO2/km
- Der Optimist: Aber Photovoltaik ist extrem im Preis gefallen. Heute schon billiger als Erdöl, wenn man die Treibstoffkosten pro km rechnet. Das sogar im weniger sonnigen Österreich und Deutschland.
- Der Pessimist: Die Herstellung eines Elektroautos benötigt viel mehr Energie
- Der Optimist: Dafür können wir beim Elektroauto und seiner Energieversorgung mit Sonne und Wind alles Recyceln. Ein konventionelles Auto hinterlässt aber 50 Tonnen CO2 in der Luft während seiner durchschnittlichen Nutzungszeit.
Der Pessimist besteht darauf, dass er nur fossile Energie gibt, Recycling ist nur zugelassen, wenn es mittels fossiler Energie erfolgt. Es wird alles getan, um zu beweisen, dass wir keine Chance haben.
Die ins Meer geworfenen Vorräte an Wasser und Notrationen, das sind die Jahrzehnte, die wir durch die Manipulationen dieser Pessimisten beim Umstieg auf erneuerbare Energie und elektrische Mobilität verloren haben.
Diese Pessimisten waren Jahrzehnte sehr erfolgreich „Die Grenzen des Wachstums“ zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung zu machen. Wir vom WeltWeiten Wohlstand müssen hier einen Schlussstrich ziehen. |